Marrakesch
24 Stunden Marrakesch waren angedacht. Es wurden nur ca. 4 Stunden und das ist definitiv zu wenig. Dennoch war es ein grandioser Tag!
Zunächst nehme ich die Tour zum "André Heller-Garten" mit. Soooo schön! Ich kann es nur jedem Marrakesch-Besucher empfehlen, sich diesen Schlenker einzuplanen. Auch wenn der Eintritt für Touristen etwas teurer ist (Einheimische zahlen nur die Hälfte), so ist es doch jeden Cent wert.
Die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, die vielen wunderschönen Ruheeckchen, die Skulpturen, jedes kleine Detail. Die Wege ziehen sich verschlungen durch alte, hohe Bäume und geben überraschend immer wieder den Blick auf eine neue Besonderheit frei. Es ist regelrecht verzaubernd!
Die Mittagshitze verbringen wir am Pool des CP. Ein wenig akklimatisieren und es kann ja nicht verkehrt sein, sich vor den anstehenden (angekündigten) Fahrstrapazen einen Tag richtigen Urlaubs zu gönnen.
Da wir erst gegen Abend nach Marrakesch fahren, erleben wir das Gewusel auf dem Platz der Gehenkten (Djemma El Fna) und bekommen eher den Touristen-Eindruck. Für den Gewürzmarkt, die Souks, die Medersa Ben Youssef und all die anderen Dinge, fehlt die Zeit. Aber das war der entspannte Tag allemal wert und ich wusste ja schon vor dem Rodeo, dass ich nicht zum Sightseeing nach Marokko fahre. Doch es macht mich neugierig, was ich nach Marrakesch noch alles auf meine Liste der Orte setzen werde, die ich bei einem zweiten, einem Urlaubsbesuch statt Rallye in Marokko besuchen möchte.
Und das Hand-Henna verschwindet zwar durch die Motorrad-Handschuhe ein paar Tage später sehr schnell wieder, aber ich bin dennoch froh, es ausprobiert zu haben!